Das 1×1 der professionellen Kompostierung

Kompostierung ist allgemein erklärt ein aerober Prozess (aerob: Leben, das Sauerstoff benötigt). Aerobe Mikrobiologie soll überleben und sich vermehren, da diese den Humus aufbaut. Die Kompostierung findet in einzelnen Schritten statt. Das beginnt beim Aufsetzen der Kompostmiete. Hier ist eine ganz bestimmte Mischung der Materialien wichtig. In den ersten Tagen wird mehrmals täglich gewendet und bewässert. Dann beginnt der richtge Prozess des Kompostierens.

Ständige Kontrollen sind – neben den Zutaten – bei der Entstehung eines hochqualitativen Komposts entscheidend. Erst wenn der Kompost max. 5 °C über der Bodentemperatur hat, kein CO2, Ammonium oder Nitrit mehr vorhanden ist, kann der Kompost verkauft werden.

Die Dauer des Kompostierens beträgt im besten Fall 10 bis 12 Wochen.

Unterschied private und kommerzielle Kompostierung

Auf einer Kompostieranlage wird Nährhumus produziert. Bei der privaten Kompostierung wird Dünger hergestellt. Da bei der privaten Kompostierung meist auch die Zeit und das Wissen fehlt, den Kompost täglich zu wenden, zu bewässern und mit nötigen Zusätzen zu versorgen, werden die Nährstoffe nicht gut gebunden. Weiters können noch Krankheitserreger und Unkrautsamen vorhanden sein.

 

Alles, was wächst.

Gut zu wissen: Es können alle organischen Materialen kompostiert werden. Das geht von natürlichen Materialien über den Hausmüll, Rasen bis hin zu Bäumen.